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Vor den Vorhang: Dr. Harald Leiss

Vor den Vorhang

Prim. Dr. Harald Leiss

Dr. Harald Leiss leitet seit Jahresbeginn 2021 als Nachfolger von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Locker die Abteilung Innere Medizin in der Privatklinik Goldenes Kreuz.

Internist mit Spezialisierungen. Der Facharzt für Innere Medizin (Additivfach Rheumatologie) hatte 2011 sein Medizinstudium an der MedUni Wien abgeschlossen und bis zuletzt in der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien/AKH gearbeitet. Um seine Patient*innen ganzheitlich betreuen zu können, absolvierte der umtriebige Mediziner verschiedene Zusatzausbildungen für spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin und Akupunktur. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Goldenen Kreuz ist Harald Leiss im 4. Wiener Gemeindebezirk sowie in seiner Heimatstadt Baden bei Wien in seinen Ordinationen tätig.

Beruflicher Anspruch. Als Primar im Goldenen Kreuz sieht er sich als kompetenter medizinischer Ansprechpartner für Innere Medizin. „Ich möchte meine Patientinnen und Patienten zielgerichtet und leitlinienorientiert medizinisch unterstützen, so wenig wie möglich invasiv eingreifen und meine Kenntnisse in der Schmerztherapie einbringen. Da die Innere Medizin in fast jede Disziplin hineinspielt, ist die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen unverzichtbar“, beschreibt er seinen beruflichen Anspruch. Der gebürtige Niederösterreicher sieht sich darüber hinaus als Bindeglied für die nahtlose und problemlose Anknüpfung zwischen ambulanter und stationärer Betreuung.

Gute Arbeitsbedingungen. Die Vorteile der Privatklinik Goldenes Kreuz sieht Leiss in der idealen Größe und den flachen Kommunikationsstrukturen, darüber hinaus gefallen ihm die positive Grundstimmung und das gute Betriebsklima: „Hier passt das Fachliche, das Emotionale und das Menschliche: Es gibt mehr Zeit für die Patient*innen und daher die Möglichkeit zur intensiveren Behandlung. Durch die Belegung der Zimmer mit einem oder wenigen Patient*innen ist auch das ärztliche Gespräch einfacher.“ Er lobt sein nettes und eingespieltes Team, das ihn beim Einstieg bestens unterstützte, und schätzt die gelebte Menschlichkeit, die in der Privatklinik seit Jahrzehnten gelebt wird.

Pläne und Wünsche. Die Tendenz in der Patientenbehandlung sieht Harald Leiss eindeutig weg von längeren stationären Aufenthalten und hin zur ambulanten Betreuung. Deshalb sei eine vernünftige Kombination aus ambulanter und stationärer Behandlung nötig. In seiner Führungsverantwortung möchte er auch die klinischen Arbeitsabläufe generell optimieren. „Leider ist die heutige Medizin noch immer sehr papierlastig, was dem Gesamtsystem geschuldet ist. Diese Prozesse gehören, wie es in anderen Branchen bereits vorgelebt wird, vereinfacht und optimiert. Ein Beispiel: Sind wirklich so viele Formulare bei der Aufnahme in die Klinik nötig?“

Breit aufgestellt mit Tiefe. Internisten sollten einerseits über ein möglichst breites allgemein-internistisches Fachwissen verfügen, andererseits in ihrem jeweiligen Zusatzfach tiefgreifend spezialisiert sein, um Patient*innen ganzheitlich und umfassend betreuen zu können. „Die Erfolge in Diagnostik und Therapie sowie die persönliche Betreuung sind spannende und befriedigende Aspekte meiner ärztlichen Tätigkeit. Da ich meine Patientinnen und Patienten oft über einen längeren Zeitraum begleite, macht es Spaß, ihre Fortschritte miterleben zu dürfen.“  Als Vater einer sechsjährigen Tochter und eines vierjährigen Sohnes kann man den letzten Satz wohl auch auf seine private Rolle umlegen.

Zum Arztprofil von Prim. Dr. Harald Leiss

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