Coronavirus: Unsere Schutzmaßnahmen

Untersuchungen bei der Frau

Häufig angewandte Methoden:

Hormonbestimmungen

Hormone haben einen großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Vor allem die Bestimmung der Hormone im Verlauf des Monatszyklus kann Aufschluss über mögliche Ursachen der gestörten Fruchtbarkeit geben. An bestimmten Tagen werden daher die Werte verschiedener Hormone im Blut überprüft.

Ultraschallunter­suchungen

Ultraschalluntersuchungen können wichtige Informationen über den regulären Aufbau der Gebärmutter, der Schleimhaut und der Eierstöcke geben. Gegebenen­falls zeigen sich Erkrankungen wie Myome, Schleim­haut­polypen oder Zysten am Eierstock. Außerdem kann im Zyklusverlauf die reguläre Reifung der Eibläschen und der Gebär­mutter­schleim­haut, bzw. deren Ausbleiben, nachverfolgt werden.

Eileiteruntersuchung

Mittels einer speziellen Ultra­schall­technik (HyCoSy) ist es möglich, die Eileiter­durch­gängig­keit weitgehend schmerzfrei, vor allem aber strahlungsfrei zu untersuchen. Der Vorteil gegenüber einer sonst üblichen Röntgen­unter­suchung ist, dass es hier weniger oft zu falsch positiven Befunden kommt.  

Die Untersuchung der Eileiter kann auch im Rahmen der Bauch­spiegelung erfolgen oder mittels radiologischer Untersuchung (HSG) in unserem hauseigenen Röntgeninstitut.

Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Es gibt Erkrankungen, deren Diagnostik und/oder Therapie nur mittels Bauch­spiegelung (Laparoskopie) erfolgen kann. Keine Sorge! Sie bekommen dafür eine Narkose. Durch einen ganz kleinen Bauchschnitt unter dem Nabel wird ein röhrenförmiges Instrument (Laparoskop) in die Bauchhöhle eingeführt. Über eine Kamera kann man sich ein sehr genaues Bild von den inneren Fort­pflanzungs­organen machen. Eventuell entdeckte Myome, Zysten, Verwachsungen oder Endo­metriose­herde können gleich direkt entfernt werden. Komplikationen gibt es dabei sehr selten.

Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Bei einer Gebärmutterspiegelung wird eine sehr feine Sonde mit einer Kamera über die Scheide und den Muttermund in die Gebärmutter eingeführt. Auf diese Weise können Fehlbildungen der Gebärmutter sowie an den Abgängen der Eileiter, störende Muskelknoten oder Schleim­haut­ver­änderungen beurteilt werden. Diese diagnostische Untersuchung kann ambulant von unserem Spezialist*innen-Team (Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Fritz Nagele durchgeführt werden.

Gebärmutterschleim­haut-Biopsie und Blutanalyse

Eine vielversprechende Therapie aus mehreren Unter­suchungen kann potentielle Ursachen von Fehlgeburten aufzeigen und liefert wertvolle Informationen: Die Gebär­mutter­schleimhaut wird auf NK-Zellen und Plasmazellen untersucht. Das Blut wird auf Störungen der Blut­gerinnung oder des Immun­systems untersucht. Bei Vorliegen von funktionellen Auffällig­keiten kann eine Einnistungs­störung bzw. können gehäuft Fehlgeburten auftreten.

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