Coronavirus: Unsere Schutzmaßnahmen

Untersuchungen beim Mann

Häufig angewandte Methoden:

Untersuchungen des Samens (Spermio­gramm)

Die durch eine Masturbation gewonnene Sperma­flüssig­keit wird unter dem Mikroskop untersucht (Menge, Form und Beweg­lich­keit der Spermien). Diese Unter­suchung sollte am besten zweimal mit mindestens einem Monat Abstand durchgeführt werden, weil die Sperma­qualität stark schwanken kann. Zusätzlich erfolgt bei Hinweis auf eine Infektion eine mikro­biologische Unter­suchung. Selten, aber vor allem bei Fehlen von Samenzellen im Ejakulat, wird auch eine Gewebe­probe aus dem Hoden entnommen.

Tast- und Ultraschalluntersuchung

Diese Untersuchung wird durch einen Urologen durchgeführt. Er sucht durch Ertasten nach Auffällig­keiten im Hoden und in den Nebenhoden. Die Prostata wird über den Enddarm ertastet. Meist wird auch ein Ultraschall gemacht.

Hormonbestimmungen

Zwar sind hormonelle Störungen beim Mann seltener als bei der Frau. Dennoch können sie die Ursache für eine zu geringe Spermien­produktion sein und werden mit einem Bluttest bestimmt.

Genetische Untersuchungen

Eine Blutprobe genügt, um nach genetischen Auffälligkeiten als Ursache für eine zu geringe Zahl an Samenzellen zu suchen.

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