Coronavirus: Unsere Schutzmaßnahmen

Therapien und Möglichkeiten

In unserem Institut steht Ihnen eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Denn nicht jede Behandlung ist für jede Frau oder jedes Paar die richtige. Wir gehen behutsam vor und stimmen die Therapie immer auf Sie und Ihre spezielle Situation ab. Ziel ist es unter anderem, die Behandlung möglichst gut in Ihren Alltag zu integrieren.

Und trotzdem kann diese spezielle Zeit auch sehr fordernd sein. Enttäuschung und Freude liegen oft nah beieinander. Deshalb bieten wir auch eine psychologische Begleitung der Behandlung an.

Hormontherapie

Hormonstörungen der Frau können eine verminderte Fruchtbarkeit zur Folge haben. Oft reichen schon eine medikamentöse Behandlung oder die Unterstützung des Zyklus aus, um dieses Problem zu beheben.

Vor allem bei Frauen, die keinen Eisprung haben, kann mit Hormonen das Eibläschen­wachstum angeregt werden. Diese Hormone können als Tablette eingenommen oder gespritzt werden. Entweder Sie kommen dafür zu uns oder wir zeigen Ihnen, wie Sie sich die Spritze selbst geben können. Ganz wie es Ihnen lieber ist. So kann nach Auslösen des Eisprungs mittels einer Injektion eine Schwangerschaft erzielt werden.

Insemination (Intrauterine Insemination – IUI)

Bei der Inseminationsbehandlung wird zunächst ein Eisprung ausgelöst. 24 bis 36 Stunden danach wird eine frische Samenprobe qualitativ aufbereitet in die Gebärmutter­höhle eingebracht. Dieses schmerzlose Einbringen kann auch begleitend zu einer Hormontherapie durchgeführt werden.

IVF (In Vitro Fertilisation)

Bei der In-Vitro-Fertilisation werden die nach einer hormonellen Stimulation herangereiften Eibläschen über die Scheide punktiert. Die auf diese Weise gewonnenen Eizellen werden in unserem Labor für die künstliche Befruchtung vorbereitet und mit den Spermien des Mannes zusammengeführt. Die Spermien müssen bei dieser Methode selbstständig in die Eizellen eindringen – dieser Teil entspricht also einem natürlichen Prozess.

Am nächsten Tag wird kontrolliert, ob eine Befruchtung stattgefunden hat. Bei einem positiven Ergebnis wird die Eizelle weiter in einer Nährlösung kultiviert und 2 bis 3 Tage (maximal 5 Tage) später schmerzlos in die Gebärmutter übertragen (Embryotransfer). Bei erfolgreicher Einnistung des Embryos können Sie sich 14 Tage später über einen positiven Schwanger­schafts­test freuen.

ICSI (Intracytoplasmic Sperm Injection)

Die ICSI ist eine Spezialform der IVF. Dabei wird jeweils eine Samenzelle in eine Eizelle injiziert, um die Chancen auf eine Befruchtung der Eizelle zu erhöhen.

Kryokonservierung

Bei einer IVF- oder ICSI-Behandlung gewonnene überzählige Embryonen können kryokonserviert (eingefroren), in flüssigem Stickstoff gelagert und dann, falls eine Schwangerschaft nicht eingetreten ist, in einem der nächsten Menstruations­zyklen aufgetaut und eingesetzt werden. In unserem Kinder­wunsch­zentrum erfolgt die Kryokonservierung mittels Vitrifikation, der derzeit modernsten Methode.

Neben Embryonen können auch Samenzellen und Eizellen eingefroren werden. Das Einfrieren von Eizellen kann bei bestimmten medizinischen Indikationen (z.B. Endometriose, onkologische Erkrankungen) dem Erhalt der Fruchtbarkeit für spätere Jahre dienen.

Operative Behandlungs­mög­lich­keiten

Myome, Gebärmutter­fehl­bildungen, das PCO-Syndrom (eine der häufigsten Ursache der hormonell bedingten weiblichen Unfruchtbarkeit) oder Endometriose können eine der Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches sein. Aber auch beim Mann, zum Beispiel im Fall einer Varikozele (Krampfader am Hoden) ist oft eine operative Behandlung angezeigt. In diesen Fällen gibt es erfolgversprechende Methoden, die Fruchtbar­keits­ein­schränkung operativ zu beheben.

Diese Eingriffe können direkt in den OPs der Privatklinik Goldenes Kreuz durchgeführt werden. Je nach Art der Operation arbeiten wir eng mit den jeweiligen Spezialist*innen unseres Hauses zusammen, damit Sie immer die bestmögliche Behandlung bekommen.

Samenspende

Wenn keine zeugungsfähigen Spermien vorhanden sind oder eine durch den männlichen Partner übertragbare Erbkrankheit vorliegt, kann eine Fremd­samen­spende die Lösung sein. Auch lesbische Paare, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, können sich auf diese Weise den Wunsch nach einer eigenen Familie erfüllen.

Das Kinderwunschzentrum Goldenes Kreuz kooperiert mit einer renommierten Samenbank in Dänemark. Dort wird selbstverständlich streng darauf geachtet, dass die Spender sämtliche Gesundheits- und Qualitäts­kontrollen (gemäß WHO-/EU-Kriterien) erfolgreich durchlaufen. Wir achten in Absprache mit Ihnen auch auf äußerliche Merkmale wie Körpergröße, Augen- oder Haarfarbe.

Wenn ein Elternpaar schon an Geschwisterchen für das Kind denkt, gibt es die Möglichkeit, weiteren Samen vom selben Spender zurückzulegen. Diese Idee sollte schon vor der ersten Behandlung in Betracht gezogen werden.

Sowohl über die Identität des Spenders als auch über die Identität der Empfängerin dürfen keine Auskünfte gegeben werden. Das durch Spendersamen gezeugte Kind hat allerdings nach Vollendung des 14. Lebensjahres das Recht, Einsicht in die Aufzeichnungen des Zentrums zu nehmen.

Gerade das Thema Fremd­samen­spende wirft oft viele Fragen auf. Unser Ärzt*innen-Team beantwortet sie jederzeit gerne!

Eizellspende

Wenn keine fortpflanzungsfähigen Eizellen vorhanden sind, kann eine Eizellspende die Lösung sein, wobei die Spenderin mit dem ihr bekannten Patientenpaar in unser Zentrum kommt.

Das durch eine gespendete Eizelle gezeugte Kind hat nach Vollendung des 14. Lebensjahres das Recht, Einsicht in die Aufzeichnungen des Zentrums zu nehmen.

Gerade das Thema Eizell­spende wirft oft viele Fragen auf. Unser Ärzt*innen-Team beantwortet sie jederzeit gerne!

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(am besten telefonisch, von Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr)

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