Coronavirus: Unsere Schutzmaßnahmen

Coronavirus (SARS-CoV-2) und COVID-19

Maßnahmen zum Schutz unserer Patient/innen und Mitarbeiter/innen

Die Schaffung größtmöglicher Sicherheit für unsere Patient/innen sowie Mitarbeiter/innen ist uns ein hohes Anliegen. Daher sind derzeit folgende Sicherheitsmaßnahmen weiterhin präventiv in Kraft:

Schwangere und Gebärende

Die Geburtshilfe im Goldenen Kreuz läuft trotz COVID-19 in vollem Umfang weiter, d.h. sowohl Spontangeburten als auch Kaiserschnitte werden täglich durchgeführt.

Alle Schwangeren und Gebärenden müssen vor der Aufnahme eine Schleuse passieren und werden auf COVID-19-Verdachtssymptome (plötzliches Auftreten von mindestens einer der folgenden Beschwerden: Husten, Fieber, Kurzatmigkeit ohne plausible Erklärung) gescreent. Sollten Sie derartige Symptome an sich bemerken, so kontaktieren Sie uns, bevor Sie in unsere Klinik kommen.

Sollte eine Frau aber nicht mehr transferiert werden können (z.B. starke vaginale Blutung ab Schwangerschaftswoche 36 oder regelmäßige Wehen um den Geburtstermin mit demnächst bevorstehender Geburt), so erfolgt die Aufnahme und Geburtsbegleitung unter strenger Einhaltung aller festgelegten Sicherheitsmaßnahmen. Insbesondere wird sofort auch ein Abstrich zur raschen SARS-CoV-2-Testung abgenommen (das Testergebnis sollte innerhalb weniger Stunden vorliegen). Bei solchen Geburten wird immer auch ein Kinderarzt anwesend sein, und das weitere Vorgehen wird gemeinsam besprochen.

Checkpoints

Der Zutritt zur Klinik ist ausnahmslos nur über gekennzeichnete Checkpoints möglich. Es erfolgt eine von geschultem Personal überwachte Händedesinfektion. Alle Personen, die die Klinik betreten wollen und nicht von der Zutrittsbeschränkung betroffen sind, werden mittels eines Fragenkatalogs evaluiert.

Maskenpflicht

Patient/innen sowie Besucher/innen müssen eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil mitbringen und in allen Bereichen der Klinik tragen.

Coronavirus-Test vor stationärem Aufenthalt

Patient/innen, die stationär in der Klinik aufgenommen werden sollen, werden rechtzeitig von uns telefonisch kontaktiert, da vor dem Klinikaufenthalt ein Test mittels Nasen-/Rachenabstrich (PCR-Test) durchgeführt wird. Ist der Test negativ, kann die stationäre Aufnahme wie geplant erfolgen. Sollte der Test positiv sein, d.h. das Virus nachgewiesen werden, werden Sie kontaktiert und es wird die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprochen.

Väter, die bei einer Spontangeburt oder einer geplanten Geburt (Kaiserschnitt) dabei sein möchten und nach der Geburt das Haus verlassen, benötigen keinen Test. Sie gelten danach als Besucher.

Väter, die bei einer Geburt dabei sein und mit ihrer Partnerin stationär aufgenommen werden möchten (Komfortzimmer), müssen einen Nachweis gemäß „3-G-Regel“ (getestet, geimpft oder genesen) erbringen und können auch nach der Geburt bei ihrer Partnerin bleiben. (Die Neugeborenenstation darf jedoch ausschließlich mit einem negativen PCR-Test, max. 72 Stunden gültig, betreten werden.) Wenn sie allerdings die Klinik verlassen, so gelten danach für sie die allgemeinen Besuchsregelungen.

Infoblatt „Verhalten nach PCR-Test“ (PDF)

Hinweis: Wir bieten auch anderen Personen OHNE Symptome einen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest als private Leistung nach Terminvereinbarung an.

Derzeitige Besuchsregelung

  • Erwachsene Patient/innen dürfen von 1 Person pro Tag für max. 1 Stunde besucht werden.
  • Kinder und Jugendliche dürfen von 2 Personen pro Tag für max. 1 Stunde besucht werden.
  • Gebärende dürfen von 1 Person zur Entbindung begleitet werden.
    Nach der Geburt kann der Vater bzw. die Begleitperson stationär aufgenommen werden, sofern ein Nachweis gemäß „3-G-Regel“ (getestet, geimpft oder genesen) vorliegt. (Die Neugeborenenstation darf jedoch ausschließlich mit einem negativen PCR-Test, max. 72 Stunden gültig, betreten werden.) Sollte er/sie die Klinik verlassen, gelten danach die allgemeinen Besuchsregelungen:
    Die Wöchnerin und das Neugeborene dürfen – wenn der Vater bzw. die Begleitperson nicht aufgenommen wurde – von 1 Person pro Tag für max. 1 Stunde besucht werden.
    TIPP für Wöchnerinnen
  • Personen in kritischem Zustand dürfen nach Absprache mit der Klinik (T: +43 1 40 111-0) von ihren Angehörigen besucht werden.

Der Besuch ist ausschließlich im Einbettzimmer oder den dafür vorgesehenen Besucherbereichen gestattet.

Besucher/innen sind verpflichtet,

Hinweis: Wir bieten Personen OHNE Symptome einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test als private Leistung an. Die Entnahme von Abstrichen ist von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 9:00 Uhr sowie zwischen 11:00 und 13:00 Uhr möglich. Bitte um rechtzeitige Anmeldung. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Begleitpersonen von stationären Patient/innen

Eine Begleitperson kann gemeinsam mit

  • Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre,
  • unterstützungsbedürftigen Patient/innen sowie
  • Gebärenden

stationär in der Klinik aufgenommen werden.

Begleitpersonen müssen vor der Aufnahme einen Nachweis gemäß „3-G-Regel“ (getestet, geimpft oder genesen) erbringen.

Hinweis: Die Neugeborenenstation darf jedoch ausschließlich mit einem negativen PCR-Test, max. 72 Stunden gültig, betreten werden.

Begleitpersonen von ambulanten Patient/innen

Patient/innen werden gebeten, allein zu einem ambulanten Termin zu kommen.

Wenn die Begleitung einer unterstützungsbedürftigen Person oder eines Kindes/Jugendlichen notwendig ist, ist die Begleitperson verpflichtet,

„3-G-Regel“: getestet, geimpft oder genesen

Laut Verordnung des Gesundheitsministers sind die folgenden Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum.

  • Getestet
    • Negatives Ergebnis eines Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf
    • Negatives Ergebnis eines Antigentests einer befugten Stelle (z.B. Teststraße, Labor, Apotheke), dessen Abnahme nicht länger als 48 Stunden zurückliegen darf
    • Negatives Ergebnis eines PCR-Tests einer befugten Stelle (z.B. Teststraße, Labor, Apotheke), dessen Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf
  • Geimpft
    Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.
    • Bei absolvierter Erstimpfung: ab 22. Tag nach der Impfung bis 3 Monate danach
    • Bei absolvierter Zweitimpfung: bis 9 Monate nach der Erstimpfung
    • Johnson & Johnson-Impfstoff (nur eine Impfung notwendig): ab 22. Tag nach der Impfung bis 9 Monate danach
    • Impfung nach nachgewiesener Erkrankung: bis 9 Monate nach der Impfung
  • Genesen
    • Ärztliche Bestätigung über eine überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die mittels PCR-Test bestätigt wurde: bis 6 Monate nach der Infektion
    • Nachweis nach dem Epidemiegesetz oder Absonderungsbescheid, ausgestellt auf eine nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person: bis 6 Monate nach der Infektion
    • Nachweis über neutralisierende Antikörper: nicht älter als 3 Monate

TIPP: Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Website des Gesund­heits­minis­teriums unter Aktuelle Maßnahmen sowie Häufig gestellte Fragen.

Mitarbeiter/innen-Check

Unsere Mitarbeiter/innen werden gemäß der Verordnung des Gesundheitsministers regelmäßig auf das Coronavirus getestet, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter/innen angehalten, ihre Vorgesetzten umgehend zu informieren, wenn in ihrem persönlichen Umfeld ein Verdachts-, Quarantäne- oder Krankheitsfall auftritt, damit die Klinik entsprechende Maßnahmen treffen kann.

Telemedizin und Webinare

Informationsabende und Vorträge der Geburtshilfe finden als Webinar statt, ebenso Kurse in der Schwangerschaft und Rückbildungsgymnastik. Manche Angebote sind bis auf Weiteres abgesagt.

Information in der Klinik und online

Wir informieren vor Ort, über unsere Website und via Facebook über die wichtigsten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln.

TIPP: Unsere Videos „Richtiges Händewaschen“ und „Richtige Händedesinfektion“ sowie weitere Informationen zum Thema Hygiene finden Sie auf der Seite Sicherheit für Patienten.

Was tun bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion?

  • Bei Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit

UND in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome

  • engem Kontakt mit einer (wahrscheinlich) erkrankten Person
    ODER
    Aufenthalt in einem Risikogebiet

gehen Sie NICHT in ein Spital oder eine Arztpraxis, sondern bleiben Sie zu Hause.
Rufen Sie die Gesundheitshotline 1450 an, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Hotlines und Links

1450 - Gesundheitsberatung (nur bei Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit)

0800 555 621 - Coronavirus-Infoline der AGES (bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus)

Gesundheitsministerium: Coronavirus

AGES: Coronavirus

Robert-Koch-Institut (RKI): Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

ORF.at: Infopoint Coronavirus

Lazarettgasse 16-18, 1090 Wien Icon Standort